Shopping News
Startseite / Angebote / Medien / Bücher / Bretonischer Stolz: Kommissar Dupins vierter Fall

Bretonischer Stolz: Kommissar Dupins vierter Fall

Bretonischer Stolz: Kommissar Dupins vierter Fall

Bretonischer Stolz: Kommissar Dupins vierter Fall

[Belle ]

Listen Preis: EUR 14,99

Preis: EUR 14,99

Dieser Beitrag wurde so bewertet:

über admin

weiteres Angebot

Most popular Fremdsprachige Bücher auctions

Fremdsprachige Bücher on eBay: Dieser Beitrag wurde so bewertet:

2 Kommentare

  1. 10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Von Austern und Druiden – Dupins vierter Fall, 21. Juni 2015
    Rezension bezieht sich auf: Bretonischer Stolz: Kommissar Dupins vierter Fall (Broschiert)
    Vor fast fünf Jahren wurde Dupin in die Bretagne versetzt, jetzt wurde er von Hauptkommissar zum Leitenden Kommissar befördert. Neben einer Gehaltserhöhung geht das leider auch mit einem ungeliebten Fortbildungsseminar einher. Glück für Dupin, dass ihn in letzter Sekunde ein neuer Fall von der Teilnahme abhält. In Riec-sur-Bélon hat eine ehemalige Schauspielerin neben einem Parkplatz eine Leiche entdeckt. Von dieser fehlt bei Eintreffen er Polizei aber jede Spur. Ist der Fund etwa nur ein Hirngespinst der alten Dame? Als am nächsten Tag eine weitere Leiche in den Mons d’Arrée gefunden wird, muss Dupin mit Hochdruck auch die abwegigsten Spuren verfolgen…

    Dupin verhält sich von der ersten Seite der Geschichte an wieder genauso, wie man es von ihm erwartet: Um seiner Fortbildung so lange wie möglich zu entgehen, besucht er die Pinguine und wird durch den Fund eines Toten schließlich ganz von der Teilnahme abgehalten. Dupins inzwischen vierter Fall ist von Beginn an ungewöhnlich, denn der Tote ist verschwunden, als die Polizei am Fundort eintrifft. Wird Dupin trotzdem Hinweise finden? Meine Neugier auf den neuen Fall war schnell geweckt.

    In gewohnter Manier beginnt Dupin mit seinen Befragungen. Hier steht zunächst vor allem Sophie Bandol im Fokus, welche den verschwundenen Toten gesehen haben will. Dupin ist von ihr im Nu fasziniert, während die alte Dame ihre ganz eigene Vorstellung davon hat, was er als Kommissar zu tun hat. An Einzelheiten des Fundes erinnert sie sich nur bruchstückhaft und immer wieder fallen ihr Dinge ein, mit denen sie Dupin auf Trab hält. Die exzentrische Sophie hat die Ermittlungen mühelos auflockern können.

    Mit dem Fund des zweiten Toten gerät Dupin unter Druck, erhält gleichzeitig aber auch neue Hinweise, die ihn im ersten Fall weiterhelfen können. Durch die Identität des zweiten Toten ergeben sich verschiedene Ansatzpunkte für die Ermittlungen, sodass verschiedene Spuren verfolgt werden müssen. Wissen die Austernzüchter des Ortes mehr? Führten druidische Aktivitäten den Toten in die Gegend? Und was hat der Verdacht des Sandraubs, in dessen Angelegenheit Kadeg übereifrig ermittelt, mit all dem zu tun? Durch die Befragungen von relevanten Personen lernte ich als Leserin auch dieses Mal wieder so einiges über Land und Leute, diesmal also speziell über Austern und Druiden.

    Bei immer neuen Fällen bietet die Reihe rund um Dupin eine gewisse Konstanz, die ich zu schätzen gelernt habe. Der neue Fall schlägt wieder ein ruhiges Tempo an und kommt ohne lange Actionszenen aus, bietet aber trotzdem überraschende Wendungen. Es gibt kurze Einblicke ins Privatleben der Ermittler, welche sich aber nicht in den Vordergrund der Handlung drängen. Die Ermittler sind inzwischen ein eingespieltes Team, deren Umgang miteinander mich immer wieder unterhalten kann. Für mich ist Dupin zu einer festen Größe der aktuellen Kriminalliteratur geworden, die ich nicht mehr missen möchte.

    „Bretonischer Stolz“ beginnt mit einer verschwundenen Leiche und lässt Dupin und den Leser im Laufe der Handlung so manches über das Selbstverständnis der Bretonen und ihre Kultur lernen. Dupin ermittelt in verschiedene Richtungen und kommt durch Befragungen und Nachforschungen dem Kern der Sache näher. Spannende Ermittlungen und unterhaltsame Dialoge konnten mich bestens unterhalten. Dieser vierte Teil hält das starke Niveau seiner Vorgänger, sodass ich ihn sehr gerne weiterempfehle.

    0

    Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 

    War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
    Nein

  2. Christoph Martin Wieland
    19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Am Ende ist die ganze Welt bretonisch, 18. Juni 2015
    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Bretonischer Stolz: Kommissar Dupins vierter Fall (Broschiert)
    … sogar Kommissar Dupins Wurzeln stammen nicht vom französischen Juragebirge, sondern aus der Bretagne. Jörg Bong, Programmleiter des S. Fischer Verlags, der sehr wahrscheinlich hinter dem Pseudonym Bannalec und der erfolgreichen Dupin-Reihe steckt, schreibt sich so richtig gut ein. Seine Liebeserklärungen an die Bretagne und an die dortige Küche steigern sich von Roman zu Roman. Der „Bretonische Stolz“, Dupins „aberwitzigster Fall“, gerät zum Kompaktesten der vier Kriminalromane.

    Im Zentrum steht ein verschwundener Toter in Port Belon, dort wo die „Bélon“, die legendäre europäische Auster gezüchtet wird, die für ihr subtiles und leicht nussiges Aroma berühmt ist. Bong/Bannalec beliefert den Leser mit allem notwendigen Wissen über die Austernzucht und ihre Bedrohung durch Epidemien. So richtig ernst nimmt anfangs niemand die Geschichte mit dem Toten, hat doch eine wohl leicht demente, ehemals berühmte Schauspielerin die angebliche Leiche entdeckt. Dupin, nach fünf bretonischen Jahren zum „Leitenden Hauptkommissar“ in Concarneau ernannt, kommt der verschwundene Tote aber ganz recht, hält er ihn doch von einer aufgezwungenen Fortbildung zur „systematisch-systemischen Gesprächsführung“ ab.

    Er hat seine eigene Form der Gesprächsführung, traut seinem Gefühl und kann gut zuhören. Er glaubt der Filmdiva. Bald dar er sich bestätigt fühlen, als eine echte Leiche in den klüftigen Hügeln des Monts d’Arrée auftaucht. Schnell wird klar, der verschwundene Tote ist der Mörder vom Roc’h Trévézel. Aber wer hat ihn umgebracht? Die Spuren führen zu sandraubenden Bauunternehmern, in mythische keltische Kreise zu Druiden und Dudelsackbläsern, zu den keltischen Verwandten in Schottland, auch das Austerngeschäft läuft nicht immer ganz koscher ab.

    Dem Autor gelingen eine spannende Hinführung zum Fall, Verwicklungen, die sich erst allmählich aufdröseln und immer wieder die sympathische Zeichnung von Landschaften, Personen und Beziehungen. Sogar eine Beerdigung dient der Huldigung der bretonischen Küche mit der berühmten Pot-au-feu auf Speckbasis mit Buchweizenklößen. Der „Bretonische Stolz“ lässt die aktuellen Werke von Leon und Walker weit hinter sich. Viel besser kann dieser Autor eigentlich nicht werden!

    0

    Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 

    War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
    Nein

Hinterlasse eine Antwort

<\/body>