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Ein Mann namens Ove: Roman Reviews

Ein Mann namens Ove: Roman

Ein Mann namens Ove: Roman

Backman, Fredrik: Ein Mann namens Ove, Roman, Aus dem Schwedischen von Stefanie Werner, DEA, Frankfurt/Main, Krüger 2014, 365 S., OPbd. m. OU., Leseex., sehr gut erhalten

Suchbegriff: männer

Listen Preis: EUR 18,99

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3 Kommentare

  1. 9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Ove, 15. September 2014
    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Ein Mann namens Ove: Roman (Gebundene Ausgabe)
    In der Wohnsiedlung in der Ove lebt ist er der Schrecken der Nachbarschaft. Jeden Tag dreht er seine Kontrollrunde um die Falschparker aufzuschreiben, den Müll richtig zu sortieren und die Fahrräder dort hinzustellen wo sie hingehören. Als hätte er sonst nichts zu tun. Und das hat er auch nicht. Von seiner Firma aufs Abstellgleis namens Frührente geschoben und ohne seine Frau, die verstorben ist, sieht Ove keinen Sinn mehr im Leben. Somit trifft er Vorkehrungen für seinen eigenen Tod. Bis die Nachbarsfamilie buchstäblich in sein Leben knallt und beim Rückwärts Rangieren mit einem Hänger seinen Briefkasten ummäht. Und Ove wäre nicht Ove, wenn er ihnen nicht augenblicklich die Meinung dafür geigen würde. Doch die neuen Nachbarn, allen voran die schwangere Parvaneh, lassen sich nicht so leicht von dem griesgrämigen Pedanten abschrecken. Auf ihre ganz eigene Art gelingt es ihr das Herz des Einsiedlers zu erweichen und zu erkennen, dass das Leben durchaus noch gute Zeiten für ihn bereithält.

    Ein tolles Buch, großartig erzählt, das sehr humorvoll bisweilen aber auch ein bißchen traurig ist. Ich hab es in einem Rutsch durchgelesen, denn Ove wächst einem direkt ans Herz trotz seiner Macken und schrulligen Art. Die Personen sind so toll beschrieben, so dass man sich jeden einzelnen bildlich vorstellen kann. Allen voran Parvaneh und ihren „Trottel“.
    Klare Leseempfehlung für alle die gerade einen richtig schlechten Tag hatten. Dieses Buch bereitet einfach pure Lesefreude.

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  2. 26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Ein untypischer Held, 20. August 2014
    Von 

    Rezension bezieht sich auf: Ein Mann namens Ove: Roman (Gebundene Ausgabe)
    Die Schweden können nicht nur gute Krimis schreiben, wie man sieht, sondern auch richtig gute Romane 😉
    Der 59jährige Ove Svensson ist ein Griesgram wie er im Buche steht. Seit dem Tod seiner Frau vor einem halben Jahr lebt er mehr schlecht als recht allein und als seine Firma ihn gegen seinen Willen in den Vorruhestand entlässt, beschließt er, dass es nun reicht: Er will sterben. Doch die neu hinzugezogene Nachbarsfamilie, der Trottel Patrick mit seiner aus dem Iran stammenden, hochschwangeren Frau Parvaneh und den beiden kleinen Töchtern, machen ihm einen Strich durch die Rechnung. Ohne sein Zutun wird Ove plötzlich in Geschehnisse in der Nachbarschaft hineingezogen, die ihn seine Selbstmordpläne immer wieder verschieben lassen.
    Ove ist wirklich ein Miesepeter und Pessimist, wie man ihn sich schlimmer kaum vorstellen kann – zumindest auf den ersten Blick. Ordnung und Regeln sind für ihn unter allen Umständen einzuhalten und da er, wie seine verstorbene Frau Sonja erklärte ‚…aus einer Generation stammt, in der ein Mann noch das war, was er tat, nicht das, was er sagte‘, findet er sich in der neumodischen Medienwelt, in der der Schein mehr als das Sein zählt, nicht zurecht. Ove ist ein altmodischer Held: Er rettet Menschenleben, packt ungefragt an wo Hilfe benötigt wird und will unter keinen Umständen auch nur die geringste Form der Aufmerksamkeit. Denn für ihn sind es Selbstverständlichkeiten. Ich gebe zu, dass ich mich zu Beginn etwas schwer tat mit dem Protagonisten, denn das Buch wird größtenteils aus seiner Sicht und seiner Stimmlage erzählt, die durchweg etwas ruppig klingt. Doch mit zunehmender Seitenzahl erkennt man Oves weiche Seite und seine Großzügigkeit immer deutlicher und er wuchs mir zusehends mehr ans Herz. Auch weil stets klarer wird, dass seine schroffe Art auf all die Verletzungen zurückzuführen ist, die ihm in der Vergangenheit zugefügt wurden.
    Ich habe diesen Helden wirklich lieb gewonnen und werde mit dieser Geschichte wieder daran erinnert 😉 , Menschen nicht gleich nach dem ersten Eindruck zu beurteilen. Meist gibt es so viel mehr zu entdecken.
    PS: Nur um es deutlich zu machen: Auch wenn meine Rezension nun so klingen mag, als sei es eher ein nörgeliges Buch, dem ist nicht so. Das Ganze liest sich überaus vergnüglich, da Oves mürrisches Wesen immer wieder auf’s Neue von allen nur möglichen Personen ständig unterlaufen wird. Ich fand es ausgesprochen unterhaltsam und amüsant.

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  3. 13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Was für ein Buch!, 27. März 2015
    Rezension bezieht sich auf: Ein Mann namens Ove: Roman (Gebundene Ausgabe)
    Ove ist ein rechtes Ekelpaket – in den Augen der Nachbarschaft. Wenn jemand die Bezeichnung Prinzipienreiter und Pedant verdient, dann Ove!

    Er notiert, wer zu lange geparkt hat, ob der Hund auf den Bürgersteig pinkelt, die Kinder verbotenerweise vor den Garagen „frei“ herum laufen. Pedantisch hält er seinen ganz persönlichen Zeitplan ein. Zudem ist er ein Griesgram, wie er im Buche steht. Freundlichkeit scheint ein Fremdwort für ihn zu sein. Dass Ove dabei ein durchaus warmherziger und guter Mensch ist, wird einem bald während der Lektüre klar. Seine Frau hat seinem Leben erst einen Sinn gegeben (in seinen Augen jedenfalls) und nachdem sie verstorben ist, sieht er auch in seinem eigenen Leben keinen Sinn mehr. Daher plant er seinen Suizid – natürlich nicht, ohne vorher Telefon, Zeitung und Strom abbestellt zu haben. Täglich 2mal besucht er das Grab seiner Frau, die 6 Monate zuvor verstarb. Als ob dieser Verlust nicht schon genug wäre, ist er auch noch in Rente geschickt worden. Nun fühlt er sich vollkommen nutzlos und sieht in dem leeren Haus keinen Sinn mehr für sein Leben.

    Oves Versuche, sich das Leben zu nehmen, scheitern aus verschiedenen Gründen. Teils wegen unvorhersehbarer Probleme (schlechte Qualität der Seile), teils an seinem guten Herzen, weil er in die Augen des jungen Lokführers geblickt hat – und an seiner neuen persischen Nachbarin, die diesen Griesgram gehörig aufmischt.

    Ich musste oft lachen und auch den Kopf schütteln, denn die Ansichten Oves sind ausgesprochen launig und mit einer guten Portion Humor geschrieben. Dabei möchte man ihn beständig trösten, denn immer wieder wird klar, wie sehr er seine innig geliebte Frau vermisst – wie sehr sie sein Lebensinhalt war. Dennoch lernt er nach und nach mit seiner Situation zu leben.

    Der Schreibstil ist erfrischend und sehr angenehm zu lesen. Es wird nichts unnötig ausgeschmückt und auch keine kunstvoll verschachtelten Sätze verwendet. Ein für mich typisch skandinavisches Buch, genau wie ich sie liebe. Niemals rührselig aber trotzdem verständnisvoll und irgendwie sehr warmherzig, auch wenn der Stil recht kurz und prägnant ist.

    Für mich das Buch des Jahres 2014!

    Von mir bekommt dieses Buch volle Sternzahl und ich kann es nur jedem empfehlen!

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